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Von Starkstrom zu echter Ruhe: Welche Körperweisheit mir Kaffeeentzug gelehrt hat

Eine Frau im weißen Hemd hält in der einen Hand eine Kaffeetasse, in der anderen eine Flasche - dazwischen gemalte Pinselstriche als Sinnbild für dieselbe innere Stimme hinter Koffein, Zucker und Alkohol.

Kurzantwort - Was passiert bei einem Kaffeeentzug, und was hat das mit Körpersignalen zu tun? Wer nach zwei bis drei Tassen täglich abrupt auf null geht, erlebt in der Regel deutlich mehr als Kopfschmerzen: extreme Müdigkeit und Nachholschlaf, gedrückte Stimmung, fehlender Antrieb, ein gestörter Wach- und Schlafrhythmus, manchmal Herzrasen am Morgen. Der Grund: Koffein verengt die Blutgefäße und überspringt die natürliche Aufwachphase - der Körper wird zum Kaltstart gezwungen und passt seinen gesamten Rhythmus an die Substanz an. Beim Entzug holt er nach, was er über Jahre nicht bekommen hat. Nach etwa einer Woche stellt sich bei vielen ein spürbar stabilerer Energiehaushalt ein, ohne Nachmittagstief. Die größere Lektion: Wenn wir unter Stress Signale des Körpers übergehen - mit Koffein, Zucker, wenig Schlaf -, verschwindet die Erschöpfung nicht, sie wird gestundet. Das Nervensystem bleibt im Sympathikus, dem Alarmmodus, und weil das Gedächtnis für den eigenen Zustand kurz ist, gilt Dauerstress bald als normal. Die Stimme, die zu Kaffee rät, ist dieselbe, die zu Zucker oder Alkohol rät; nur die Dosis unterscheidet sich. Die Rechnung des Körpers kommt immer - die Frage ist nur, ob sie sich vorher anstapelt.

Über unbezahlte Rechnungen, ungeöffnete Pakete und die Stimme, die dir sagt, dass du dir das jetzt nicht erlauben kannst.

Ich glaube, jeder von uns kennt diese Phasen, in denen einfach alles auf einmal kommt. Bei mir war das die letzten Wochen so. Ich hatte meine Klienten, ich war bei meiner Familie zu Besuch und wollte da natürlich möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen, ich wollte Freunde sehen, und gleichzeitig liefen in mir selbst noch ein paar emotionale Prozesse, die auch ihren Platz wollten. Gefühlt war ich die ganze Zeit an eine Starkstromleitung angeschlossen.

Und solche Phasen sind einfach das, was einem das Leben immer mal wieder zuspült. Es gibt nicht immer nur den ruhigen See, manchmal gibt es eben auch den wilden Sturm im Ozean. Das ist erst mal in Ordnung.

Was mir dabei aber aufgefallen ist: Wenn es die ganze Zeit nur so vor Stress wimmelt, dann gibt es in mir immer wieder diese Versuchung, meinen Körper zu übergehen. Immer wenn sie müde wurde, wenn sie vielleicht mal eine Pause wollte, wenn sie mir signalisiert hat, dass es gerade zu viel werden könnte - dann kam trotzdem diese Stimme. Dieses fast schlechte Gewissen von wegen: Boah, ich hab doch noch so viel zu tun. Bis Tag X. Ich kann mir das jetzt nicht erlauben.

(Ich sage übrigens sie, wenn ich von meinem Körper rede. Das ist keine Grammatik, das ist eher eine Beziehung. Warum, verstehst du gleich.)

Und ich glaube, diese Stimme kennt jeder in irgendeiner Abwandlung. Wir haben uns als Gesellschaft ja sehr gut auf Produktivität und Optimierung hingedroschen, und deswegen haben wir auch unzählige Mittel und Wege gefunden, ihr zu folgen. Erst Kaffee, dann Energydrinks, wir schaufeln uns mit Koffein voll. Wir reduzieren unseren Schlaf und stellen uns frühe Wecker, die uns aus dem natürlichen Rhythmus reißen und noch müde in den Tag schicken. Wir packen uns mit Zucker zu, weil kurzkettige Kohlenhydrate nun mal das sind, was am schnellsten Energie liefert. Wir haben es uns als Kollektiv beibringen lassen, dass Pause generell etwas ist, was eigentlich nur die Schwachen brauchen.

Ich kenne diese Stimme jedenfalls ziemlich gut. Ich habe sie letztes Jahr eine ganze Woche lang gehört, jeden Tag, und seitdem glaube ich ihr ehrlich gesagt nicht mehr.

Ein spontanes Experiment

Für mich war Kaffee immer einfach normal. Es gibt ihn ja auch überall. Ich hatte damals zwei bis drei Tassen am Tag, und mein Körper war es gewohnt, diesen Koffeinschub immer zu bekommen, gleich am Morgen. Vielleicht bin ich vorher noch eine halbe Stunde spazieren gegangen, das war schon ganz gut, aber grundsätzlich hatte ich gemerkt, dass ich ohne meine Tasse Kaffee irgendwie nicht dieselbe Person bin.

Freunde haben mich damals auf die Idee gebracht, und eigentlich war es ein ganz spontanes Experiment: einfach mal ein paar Tage auf Kaffee verzichten, um zu schauen, was passiert. Meinem System einen Reset geben. Ich hätte ja nicht ahnen können, was als Nächstes passiert ist.

Das, was man vielleicht weiß, ist, dass man beim Kaffeeverzicht Kopfschmerzen bekommt. Durch das Koffein ziehen sich die Blutgefäße im Gehirn zusammen, und wenn es wegbleibt, bilden sie sich wieder auf ihre normale Größe zurück - also eigentlich zurück in den gesunden, ungestressten Zustand. Genau dieses Zurückbilden macht die Kopfschmerzen. Ich dachte also: Okay, ich bin vielleicht ein bisschen langsamer, ich werde ein bisschen Kopfschmerzen haben, aber ansonsten wird es mir blendend gehen. Und meine Güte, lag ich falsch.

An dieser Stelle kann ich wirklich niemandem empfehlen, von drei Tassen plus am Tag auf einmal auf null zu gehen. Und wenn du es doch machst, dann bitte in einer Woche, in der du keine wichtigen Meetings hast, keine starken Verpflichtungen und auch keine stressigen Reisen. Weil mich hat das so dermaßen weggeschippert.

Die unbezahlten Rechnungen

Es war eine komplette Woche, in der mein Körper mir die - ich sage jetzt einfach mal - unbezahlten Rechnungen um die Ohren gehauen hat. Ich war wirklich entsetzt. Und als sie mir diese Rechnungen auf den Tisch geknallt hat, musste ich mir eingestehen, dass ich ihre Signale ziemlich lange ignoriert hatte.

Erst einmal habe ich sechzehn Stunden durchgeschlafen. In dem Moment, in dem das Restkoffein meinen Körper verlassen hat, bin ich so unglaublich müde geworden, dass sie den ganzen Schlaf, all die Minuten und Stunden, die sie eigentlich schon viel früher gebraucht hätte, auf einen Schlag nachgeholt hat. Sie hat mich in einen so tiefen Schlaf versetzt, dass ich beim Aufwachen das Gefühl hatte, mich hätte ein Zug überrollt. Ich kann mich nicht erinnern, irgendetwas geträumt zu haben, mein Körper war einfach nur erledigt.

Gleichzeitig hatte ich sehr starke Entzugserscheinungen. Der erste Tag war noch okay, weil noch ein bisschen Koffein im System war. Aber danach war ich so unglaublich schlecht drauf. Mein ganzes System hat rebelliert wie eine Süchtige, weil das Koffein auf einmal weg war - weil es so sehr das neue Normal geworden war. Ich hatte null Drive, keine Energie, wirklich starke depressive Gedanken, und in mir kam eine Traurigkeit und eine Ohnmacht hoch, die ich schon lange nicht mehr gefühlt hatte. Und versteh mich nicht falsch, mir ging es in diesem Abschnitt meines Lebens von außen betrachtet überhaupt nicht schlecht. Aber es war, als hätten diese ganzen unausgelieferten Pakete, all die ungefühlten Emotionen, die sich über die letzten Jahre angestaut hatten, jetzt endlich den Platz, sich zu zeigen und geöffnet zu werden. Wie Pakete, die der Postbote schon längst gebracht hat und die du eben nie aufgemacht hast. Auch diese Rechnung durfte ich dann leider bezahlen, und das war unglaublich unangenehm.

Dazu kam, dass mein kompletter Wach- und Müdigkeitsrhythmus gestört war. Ich war um vier Uhr nachmittags todmüde und konnte trotzdem nicht schlafen, und morgens bin ich teilweise mit Herzrasen aufgewacht und wusste nicht, warum. Ich hatte meinem Körper schlicht nie die Möglichkeit gegeben, normal aufzuwachen und in ihrem eigenen Tempo online zu fahren. Diese Phase zwischen ich-schlafe und ich-bin-wach hatte ich jahrelang mit Kaffee übersprungen. Ich habe Koffein ins System gekickt und meinen Körper damit quasi zum Kaltstart gezwungen, anstatt ihr die Zeit zu geben, auf natürliche Art hochzufahren - mal langsam die Augen ans Licht, ein paar Schritte gehen, frische Luft, sich kurz strecken.

Mein Körper war da so lieb zu mir. Sie hat versucht, sich an das Koffein anzupassen, und hat dafür ihren ganzen natürlichen Rhythmus aufgegeben. Nur damit wir uns irgendwie noch funktionierend durch den Tag bewegen können.

Und das ging nicht zwei Tage und nicht vier Tage, sondern wirklich eine ganze Woche. Ich habe echt gedacht, ich werde nicht mehr. Und die ganze Zeit über war da diese Stimme im Kopf, dass ich doch einfach nur eine Tasse Kaffee trinken könnte und alle meine Probleme wären gelöst - wie toll wäre das denn? Das ist exakt dieselbe Stimme wie am Anfang. Wir wollen den Zustand, in dem wir uns gerade befinden, nicht fühlen. Wir wollen ihn überschreiben.

Zum Glück hatte ich ein Umfeld um mich, das auf der einen Seite extrem genervt war von meiner schlechten Laune und mich auf der anderen Seite dazu ermutigt hat, weiter durchzuhalten. Ich muss echt sagen, ohne diese Leute hätte ich es nicht geschafft, da bin ich ehrlich.

Tag acht

Sieben Tage lang habe ich zugesehen, wie mein Körper gearbeitet hat. Wie sie die alten Akten mal wieder richtig entstaubt hat und geschaut hat, wie sie eigentlich funktioniert, ohne diesen Koffein-Input.

Und dann, ab Tag acht, ist wirklich ein Wunder passiert. Ich bin am Morgen aufgestanden, und auf einmal war die Welt wieder bunt. Ich war wach, ich war frisch, ich war da, ich hatte so gut geschlafen, und das alles ohne Koffein. Ich glaube, ich habe die Welt noch nie so schön erlebt. Ich brauchte keinen Kaffee mehr, um mich morgens wach zu fühlen, und ich hatte auch keine Nachmittagscrashs mehr - du kennst das vielleicht, wenn es dir um drei Uhr so dermaßen den Stuhl unter den Füßen wegzieht und du dir dann meistens noch einen Kaffee reinkippst. Ich hatte noch nie so viel Energie am Nachmittag.

Da habe ich zum ersten Mal verstanden, wie perfekt der menschliche Körper eigentlich ist. Wie perfekt sie sich um sich selbst kümmern kann, sobald sie ihre Reserven wieder aufgefüllt hat und die Zeit bekommt, all diese alten Rechnungen zu begleichen. Auf einmal war ihre natürliche Balance wieder da, ihr natürlicher Rhythmus, und das war ehrlich gesagt großartig.

Gleichzeitig war ich ziemlich entsetzt, weil ich da auch zum ersten Mal verstanden habe, was für eine unglaubliche Macht diese Substanz über mich hatte. Zum Glück bin ich, was das angeht, ein sehr sturer Mensch und habe dann gesagt: Nö, das wird nie wieder passieren, dass irgendetwas so viel Macht über mich hat. Und ich bin tatsächlich seitdem Kaffee-clean.

Was da eigentlich passiert ist

Das ist übrigens keine Geschichte über Kaffee. Ich erzähle sie dir nicht, damit du nie wieder Koffein anfasst. Sondern weil ich durch dieses Experiment verstanden habe, was wir eigentlich alle die ganze Zeit machen.

Dass wir unseren Körper überhaupt übergehen können, dass sie diese Funktion mitbringt, zeigt ja nur, dass es evolutionär absolut Sinn ergibt. Nur weil ich ein bisschen müde bin und mitten auf dem Ozean treibe, heißt das noch lange nicht, dass ich jetzt sofort absaufe. Ich rekrutiere die Energie, die ich habe, und paddle weiter. Und für einen gewissen Zeitraum ist das auch lebensnotwendig. Aber wenn du bei diesem Bild bleibst, dass du irgendwo auf hoher See ausgesetzt bist und aktiv bleiben musst, um nicht zu sterben, dann hast du ein ziemlich gutes Bild dafür, was im übertragenen Sinne jedes Mal mit dir passiert, wenn du die Signale deines Körpers übergehst.

Ich habe für mich gemerkt, dass das maximal zwei Tage gut geht. Dann fängt mein System an, mit Rechnungen zu wedeln. Dann kommt mein Körper und sagt: Hey, merkst du, dass wir schon länger nicht mehr gut geschlafen haben? Merkst du, dass wir aus unserem Stress nicht mehr rauskommen? Merkst du, dass wir ständig im Sympathikus laufen?

Ganz kurz dazu, ohne groß ins Detail zu gehen: Unser Nervensystem hat zwei Seiten. Der Sympathikus ist die stressige Anspannung, der Alarmmodus, und der Parasympathikus ist die Entspannung, die Erholung. Entweder ich strapaziere meinen Körper, oder ich erlaube ihm, sich zu erholen. Und wenn ich die ganze Zeit im Sympathikus bleibe, dann wird die Rechnung immer größer - wie bei einem Vermieter, der seine Miete nicht mehr bekommen hat.

Was macht der normale Mensch dann? Richtig, er zieht sich einfach noch mehr Kaffee rein. Er ignoriert die Signale noch mehr und macht immer weiter. Und auch das lässt der Körper noch mit sich machen, auch das nimmt er an, weil er uns am Leben halten möchte.

Das eigentliche Problem ist aber ein anderes, und das hat mich wirklich überrascht: Wenn es um unseren inneren Zustand geht, haben wir gar kein so gutes Langzeitgedächtnis, wie wir denken. Da sind wir tatsächlich ziemlich nah an einem Goldfisch dran. Wir vergessen super schnell, wie es sich anfühlt, in einem entspannten, gut ausgeruhten Zustand zu sein, und nehmen genauso schnell an, dass permanent gestresst unser neues Normal ist. Die ganzen Tassen Kaffee, die vielen Nächte mit wenig Schlaf, die Qualität deines Schlafes, die immer schlechter wird - das fängst du irgendwann an, als normal zu akzeptieren. Und wunderst dich, dass dein Leben insgesamt irgendwie angespannter, gestresster und einfarbiger wird.

Und die meisten stoppen da nicht mal. Irgendwann reicht der Kaffee am Morgen nicht mehr, weil auch der Körper anfängt, Resistenzen zu entwickeln. Und statt hinzuhören, legt man halt noch eine Schippe drauf. Aus zwei Tassen werden vier oder fünf, vielleicht kommt Alkohol dazu, vielleicht Schokolade, Gummibärchen, Chips und all die Dinge, die dir für einen kurzen Moment dieses Gefühl von Glückseligkeit geben. Bei mir war es lange das Essen.

Es sind die gleichen Stimmen, nur das Extrem ist ein anderes. Come to the dark side, we have cookies.

Egal ob die Stimme flüstert, wir könnten Kaffee trinken, oder wir könnten Schokolade essen, oder Alkohol, oder etwas viel Härteres - es ist dasselbe Muster. Und diese Stimmen sprechen nicht die Wahrheit. Sie locken dich in eine Richtung, für die du später nur noch mehr bezahlen darfst.

Was ich seitdem anders mache

Wenn ich jetzt auf die letzten Wochen zurückblicke, dann haben die mir wirklich viel abverlangt. Und ja, die Stimme war da. Du könntest ja wieder mit Kaffee anfangen. Aber ich weiß inzwischen, dass sie nicht der Wahrheit entspricht. Also habe ich versucht, meinem Körper die Pausen zu geben, die sie braucht, und den Platz dazwischen zu schaffen, damit sowohl emotionale als auch körperliche Erschöpfung überhaupt da sein dürfen.

Ein paar Dinge haben mir dabei am meisten geholfen:

  • Ich war sehr viel draußen, lange und langsam spazieren. Da durfte einfach alles durchrauschen, was da sein wollte, egal ob mein Kopf To-do-Listen wollte oder in ganz andere Richtungen unterwegs war. Alles durfte da sein, und ich wusste, dass ich keinem dieser Gedanken glauben musste.
  • Vor dem Essen kurz innehalten und schauen: Habe ich jetzt gerade tatsächlich Hunger, oder ist das eine Stressreaktion, die mir sagt, dass ich jetzt Schokolade essen sollte?
  • Einfach mal wieder ein richtiges Buch in der Hand halten, statt ein Kindle. Und zwar eins, das nichts mit Optimierung und Weiterentwicklung zu tun hat.
  • Und am Abend nicht jeden Abend mit Netflix zuballern oder am Handy scrollen, sondern meine wunderschöne sexy Blaulichtfilterbrille aufsetzen, ein Buch lesen, eine Kerze anzünden, ein Räucherstäbchen, und kurz mit mir einchecken, wie der Tag eigentlich gelaufen ist.

Und ich sage es gleich, ich bin auch nur ein Mensch. Das ist mir nicht immer gelungen, manchmal hatte ich auch einfach Lust auf eine Serie. Aber es ist die Beziehung, die ich insgesamt zu meinem Körper habe, die mir ermöglicht, das auf eine gesunde Art zu machen.

Und interessanterweise passiert dabei jedes Mal dasselbe: Je öfter ich mir erlaube, die Dinge langsamer und lockerer anzugehen und aus diesem Zwang rauszutreten, desto mehr ergibt sich das Leben von ganz alleine. Das kennst du vielleicht auch - in dem Moment, wo du die strengen Zügel loslässt, kommt die Lösung auf einmal wie von selbst. Ich weiß, das klingt ein bisschen spooky, aber es ist meine Erfahrung, immer und immer wieder.

Die Rechnung kommt immer

Was ich aus diesem Entzug mitgenommen habe, ist so viel mehr, als meinem Körper einfach nur eine Koffeinpause zu gönnen. Ich habe verstanden, was es bedeutet, ernsthaft Pause zu machen. Und dass ich meinem Körper noch viel mehr vertrauen darf, denn sie weiß ganz genau, was sie braucht, wie sie am besten funktioniert und wie sie das Leben um sich herum am besten genießen kann. Uns zu erlauben, diesem natürlichen Rhythmus zu folgen - nicht aus Unterwerfung, sondern aus Hingabe zu der Natur, die in uns herrscht.

Meine Arbeit setzt übrigens genau dort an. Bei der Beziehung zu deinem Körper, und bei dem, was du mitgebracht hast, deinem Seelenplan. Wenn du wissen möchtest, wie das für dich aussehen kann, melde dich gern bei mir. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es einfach so viel schöner ist, als irgendwann eine Riesenrechnung auf den Tisch geknallt zu bekommen.

Denn eins kann ich dir versprechen: Wenn du es ignorierst, die Rechnung wird kommen. Vielleicht nicht morgen, vielleicht nicht in ein paar Wochen, vielleicht erst in ein paar Monaten oder sogar Jahren. Aber die Rechnung unseres Körpers kommt immer. Und es ist ehrlich gesagt so viel einfacher, als du vielleicht denkst, dass sie sich gar nicht erst anstapelt.

xx Alexandra 🌹

Genau darüber spreche ich auch in einer aktuellen Folge meines Podcasts Written in the Body. Wenn du lieber hörst als liest - du findest ihn überall, wo es Podcasts gibt.
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